Poesie

Zuhause in Kälte

Manchmal habe ich Träume, die ich nicht in Worte fassen kann. Die Bilder sind zu fremd, zu stark, zu viel.

Zeichnen funktioniert auch nicht. Natürlich nicht. Dafür bin ich bei weitem zu untalentiert.

Aber dann, irgendwann, schafft es die Poesie wenigstens etwas von dieser Atmosphäre einzufangen. Ja, ein Gedicht besteht auch nur aus Worten. Eigentlich. Und ist gleichzeitig der Beweis dafür, dass Poesie etwas vermag, das ihre große Schwester Prosa trotz ihrer gewaltigen Beredtheit nicht kann.

Warum auch immer. Vielelicht ist das eine besondere Art von Magie. Bestimmt.

kalteheimat2.jpg

 

Und ja, solche Dinge träume ich ziemlich oft. Manchmal würde ich mich gern mit Freud darüber unterhalten. Aber dann bin ich wiederum froh, dass der Gute bereits tot ist. Wahrscheinlich möchte ich gar nicht wissen, was er dazu zu sagen hätte.

 

 

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Ein Kommentar zu „Zuhause in Kälte

  1. Sigmund Freud war die Grenze, die so vieles nach ihm schon aufhob. Wahrscheinlich wirklich gut, dass er nicht engfasst, was ist.
    Manchmal glaub ich, alles lässt sich mit dem Bauch erfassen. Wenn denn der Kopf mal seine Kakophonie unterbricht…

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